SharePoint 2013–unbeaufsichtigte Installation – 3


In Teil 2 der Dokumentation zur unbeaufsichtigten Installation einer kleinen SharePoint Server 2013 Farm habe ich die erforderlichen Schritte zur Benutzereinrichtung und expliziten Berechtigungsvergabe auf dem MS SQL Server und im Active Directory dargestellt. In diesem Teil soll nun die erforderliche Vorbereitung auf dem MS SQL Server dargestellt werden.

MS SQL Alias – ja oder nein ?

Bei allen meinen Kundenprojekten rate ich dazu, auf den MS SQL Server mithilfe eines ALIAS zuzugreifen. Die Verwendung eines SQL Alias in Verbindung mit einem DNS Alias hat den Vorteil, dass dadurch eine ggf. erforderliche Verschiebung der SQL Datenbanken auf einen anderen (performanteren) Server erheblich vereinfacht wird. Letztendlich muss dazu nur noch der DNS Eintrag auf den neuen Server – Alias "umgeschwenkt" werden. Dies verringert mögliche Ausfallzeiten erheblich. Dazu wird sowohl auf dem MS SQL Server im Bereich der Server Konfiguration ein Alias eingerichtet als auch im DNS des Active Directory.

Die dazu erforderlichen Schritte werden nun beschrieben.

Einrichten des Alias auf dem MS SQL Server

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Der Abbildung ist zu entnehmen, dass man einen Alias auf einen MS SQL Server im SQL Server Configuration Manager an zwei Stellen einstellen sollte. Da man nie sicher sein kann, ob später mit 32 bit Clients (zum Beispiel MS Excel Datenbankverbindung) auf den Server zugegriffen werden muss, macht es Sinn, den Alias sowohl für den 32bit Client Zugriff (1) als auch für den 64bit Zugriff (2) wie in der Abbildung dargestellt einzurichten. Hierbei ist ein Alias einzutragen, das verwendete Protokoll und der NetBIOS Name des MS SQL Servers auf den der Alias verweist. Sollte man den Alias auf eine Instanz auf einem MS SQL Server verweisen lassen, so ist zum Zugriff auf die Instanz eine dedizierte Portnummer anzugeben (zb. 14000). Diese Portnummer muss dann natürlich auf der Firewall des Windows Servers mit installiertem MS SQL Server als eingehende Verbindung freigegeben werden. Diese Firewallregel sollte auf dem eingehenden UDP Port (im Beispiel 14000) die Verbindung zulassen.

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Um einen eventuell nötigen Schwenk auf einen anderen physikalischen oder logischen Server durchführen zu können, sollte im DNS auf den im SQL Server eingerichteten Alias zusätzlich verwiesen werden.

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Dazu wird, wie in der Abbildung dargestellt, ein CNAME im DNS eingerichtet. Übrigens, die korrekte Verbindung kann leicht geprüft werden, indem man von einem Client PC im Netzwerk mit installiertem MS Excel versucht eine Datenverbindung zum SQL Server mit Angabe des entsprechenden Alias herzustellen. Sollte dies vom Client PC nicht gleich funktionieren, hilft oft ein "ipconfig /flushdns" in der Eingabeaufforderung des Client PC, um den lokalen DNS Cache zu löschen und damit sicherzustellen, das DNS Anfragen an den DNS Server gehen.

Somit ist die erforderliche Konfiguration des MS SQL Servers abgeschlossen.

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I am an independent IT Consultant focussing an Microsoft based technologies, mainly MS SharePoint MS Active Directory MS Office365 Training

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